Erster Schritt: Behauptungen sichtbar machen
Zuerst wird getrennt, was die KI tatsächlich behauptet und was lediglich gut formuliert klingt. Zahlen, Namen, Daten, Ursachen und Zitate lassen sich einzeln markieren und überprüfen.
Hilfreiche Fragen sind: Woher könnte diese Information stammen? Ist sie aktuell? Kann ich sie in einer unabhängigen Quelle wiederfinden?
Zweiter Schritt: Eine echte Gegenprobe
Eine zweite KI-Antwort ist noch keine unabhängige Bestätigung. Besser sind Bücher, Originalquellen, seriöse Institutionen oder nachvollziehbare Berechnungen.
Bei komplexen Themen hilft außerdem die Frage, welche Perspektive fehlt. Eine ausgewogene Antwort benennt Unsicherheiten und Grenzen, statt absolute Sicherheit vorzutäuschen.
- mindestens eine unabhängige Quelle heranziehen
- Zahlen und Zitate besonders sorgfältig prüfen
- zwischen Tatsache, Interpretation und Vermutung unterscheiden
Dritter Schritt: Das eigene Ergebnis formulieren
Am Ende sollte das Kind die Antwort nicht kopieren, sondern in eigenen Worten erklären: Was halte ich für belastbar? Was bleibt unklar? Welche Quelle überzeugt mich und warum?
So wird KI nicht zur Autorität, sondern zu einem Ausgangspunkt für Recherche, Vergleich und eigenständiges Denken.